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Fünf Jahre Euro.
Die EU fragte ihre Bürger

10 Fragen - 10 Antworten

Wie gut kommen die Europäer mit den Euro Münzen und Scheinen zurecht?

Für die Mehrheit der Europäer bereitet der Euro im täglichen Gebrauch keine Schwierigkeiten mehr, so 59% der Befragten:

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Allerdings geben in der Eurozone immer noch rund 15% der Befragten an, erhebliche Schwierigkeiten mit dem Euro zu haben.

Ungewöhnlich ist, dass dieser Wert nach über fünf Jahren Euro fast unverändert bleibt. Insbesondere die Italiener scheinen sich nicht recht an die neue Währung gewöhnen zu können. Laut Studie ist es das einzige Land, in dem der Anteil der Menschen, die Schwierigkeiten erfahren haben größer ist, als der ohne Probleme (56% vs. 45%). Wesentlich ist hierfür wohl die Umrechnung in die Vorgänger-Währungen und die schwierige Gewöhnung an die neue Währungseinheit.

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Das Geld an sich wird allerdings gut angenommen. Die Münzen bleiben in der Handhabung schwieriger (74%) als die Banknoten (94%), aber auch hier lässt sich ein positiver Trend verfolgen:

Sie wollen es genau wissen und alle Zahlen sehen? Dann lesen Sie den
Originalbericht der EU-Kommission als PDF-Datei (auf englisch).

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Rechnen die anderen auch noch in ihrer alten Währung?

Hier unterscheiden sich die Gewohnheiten der Menschen:

Für außergewöhnliche Ausgaben wird "sicherheitshalber" immer noch häufig in die Vorläufer-Währungen umgerechnet.

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Dabei unterscheiden sich die Gewohnheiten aber stark von Land zu Land: 65% der Belgier rechnen hier noch in belgischen Francs, 57% der Niederländer in Gulden und 55% der Österreicher in Schilling. Aber lediglich 16% der Irländer wägen besondere Ausgaben noch in Pfund ab.

* Bei alltäglichen Ausgaben wird hingegen immer mehr in Euro gerechnet (durchschnittlich 57%). Spitze ist hier auch wieder Irland, wo 91% der Befragten angaben, bei Alltagskäufen ausschließlich in Euro zu kalkulieren. Von den Euro-Nutzern bilden hier die Italiener, die Deutschen und die Portugiesen das Schlusslicht.

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Wie ist das eigentlich mit den Bankkarten im Ausland, das kostet doch keine Gebühren mehr, oder?

Für die Nutzung von Bankkarten innerhalb der Euro-Zone dürfen seit der Euro-Einführung keine zusätzlichen Gebühren mehr erhoben werden z.B. für das Abheben von Geld im Ausland, für Zahlungen mit Bankkarte im Ausland oder bei Transaktionen. Das wissen aber nur die wenigsten. So kamen die falschen Antworten zusammen mit denen, die angaben es nicht zu wissen, auf durchschnittlich mehr als 75 %.

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Die EU-Kommission und euro.de tragen hiermit dazu bei, dass sich das ändert.

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Sollten die 1 und 2 Cent Münzen abgeschafft werden?

Im Vergleich zum Vorjahr sind jetzt nur noch 36% statt 40% der befragten Europäer der Meinung, dass es zu viele unterschiedliche Münzwerte gibt. In Italien, Luxemburg und Belgien meinten dies sogar jeweils rund 60%. Dabei erscheinen den meisten vor allem die 1 und 2 Cent Münzen überflüssig:

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Gleichzeitig befürchten mittlerweile 64% der Europäer, dass die Preise steigen, wenn die kleinsten Münzen abgeschafft würden.

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Finden wir ihn jetzt gut oder nicht?

Generell haben die Europäer eine positive Haltung gegenüber dem Euro in 2006 (48%), auch wenn der Trend abnimmt seit 2002. Nur 38% der Befragten sind der Meinung, dass der Euro einen Nachteil bringt. Auch wenn 81% der Europäer angeben, durch die Einführung des Euro Preiserhöhungen erfahren zu haben, sind doch die Vorteile vielfältiger: 46% finden Reisen ins Ausland einfacher und kostengünstiger, 30% gaben an, dass Preisvergleiche einfacher sind und 27% sind der Meinung, dass der Euro die Stellung Europas in der Welt stärkt.

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Ist der Euro schon so wichtig wie Dollar und Yen?

Die Europäer halten ihre gemeinsame Währung für weltweit anerkannt und bedeutsam. 74% der Befragten meinen, dass der Euro den Vergleich mit Dollar und Yen nicht scheuen muss. Diese Meinung scheint sich auch immer weiter zu verbreiten, lag der Wert im Jahr 2003 doch noch 6 % niedriger.

Laut den Statistiken beschäftigen sich knapp zwei Drittel der Befragten nicht mit dem Verhältnis des Euro zum Dollar. In Irland (54%), Spanien (47%) und Griechenland (41%) liegt die Rate der Interessierten an höchster Stelle, wobei die Bewohner der Niederlande (75%), Deutschlands (74%) und Belgiens (72%) Höchstwerte des Desinteresses zeigen.

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Was ist mit den neuen Mitgliedsstaaten in der Eurozone?

2004 sind zehn neue Mitgliedsstaaten der Europäischen Union beigetreten. Die meisten Befragten (73%) denken, dass in den zugewachsenen Staaten der Euro eingeführt wird. Bei genauerer Betrachtung der Länderdaten, erweisen sich Irland (89%), Finnland (82%) und Österreich (80%) als stärkste Unterstützer der Erweiterung des Euros in neue Mitgliedsstaaten.

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In Bezug auf die Frage, ob man für oder gegen die Einführung des Euros in den neuen Mitgliedsstaaten ist, äußern sich nur 66% der Befragten dafür und sogar 21% dagegen.

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F¨hlen sich die Euro-Nutzer jetzt "europäischer"?

Rund ein Fünftel der Befragten fühlen sich wenigstens ein bisschen "europäischer" durch die gemeinsame Währung. Dieser Durchschnitt hat sich in den letzten Jahren kaum geändert. Nahezu unbeeindruckt zeigen sich über 78% und meinten, dass die Euro-Einführung nichts an ihrem "Europa-Gefühl" geändert hätte.

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Sind die Deutschen pessimistische Europäer?

Die wirtschaftliche Situation des eigenen Landes, im Vergleich zu dem der anderen Euro-Länder, wird von den Befragten überaus unterschiedlich eingeschätzt. Durchschnittlich ist fast die Hälfte der Befragten (44%) der Meinung, dass die eigene Situation schlechter ist als die der anderen Länder. Gleichzeitig finden nur 23% die eigene Situation vergleichsweise besser.

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Verständlicher wird diese Diskrepanz beim Blick auf die Antworten der einzelnen Nationalitäten. Die Portugiesen (95%)und Griechen (81%) glauben mehrheitlich, dass es ihrem Land wirtschaftlich gleich oder schlechter geht als anderen Euro-Ländern. Am optimistischen Ende der Skala stehen Luxemburg (79%), Österreich (67%) und Irland (75%), deren Bewohner mehrheitlich meinen, dass es Ihnen besser ginge als anderen.

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Die Selbsteinschätzung unterscheidet sich dabei durchaus von den objektiven wirtschaftlichen Messgrößen.

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Schon mal was vom "Stabilitäts-Pakt" gehört?

Für viele Deutsche (70%), Österreicher (62%), Portugiesen (56%) und Luxemburger (50%) ein vertrauter Begriff: Der Stabilitäts- und Wachstumspakt (kurz: Euro- Stabilitätspakt) ist eine Vereinbarung, die im Rahmen der Wirtschafts- und Währungsunion für einen stabilen Euro sorgen soll, indem vor allem die Neuverschuldung der Mitgliedsstaaten begrenzt wird. Wobei auch hier 69% übereinstimmen, dass der Stabilitätspakt einen starken und stabilen Euro garantiert.

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Die viel diskutierten "Maastricht-Kriterien" scheinen von Land zu Land ganz unterschiedliche Bekanntheit zu genießen. Im gesamten Durchschnitt haben 46% der Befragten angegeben, noch nie etwas vom Stabilitäts-Pakt gehört zu haben.

Gespaltener Meinung sind die Befragten auch zu der Frage, ob die Regeln des Paktes stets strikt befolgt werden sollten:

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Zeitkapsel

Sind 10 Jahre eigentlich lang oder kurz? Viele Menschen trauen sich jedenfalls nicht, so weit in die Zukunft zu blicken. Und selbst die Meinungsforschung hält sich angesichts dieser Zeitspanne lieber vornehm zurück. Bis jetzt. Gemeinsam mit dem Augsburger Kommunikations- wissenschaftler Professor Frank Brettschneider haben wir ein ungewöhnliches Experiment gewagt, an dem sich die Besucher der Website beteiligt haben.
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Digital Lifestyle Day 2006

Wie sieht die digitale Zukunft Europas aus? Das war einer der Themenkomplexe beim Digital Lifestyle Day 2006 in München: Am 23. und 24. Januar war die Veranstaltung bei der HypoVereinsbank zu Gast. Was z. B. Georg Kofler, Thomas Middelhoff, Hubert Burda und der Blogger Loic Le Meur zu digitalen Trends in Europa sagen, lesen Sie hier.
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Das Benzinpreis-Rätsel

Da erhöhen die Ölproduzenten den Ölpreis um über 60% in den ersten zehn Monaten diesen Jahres. Da steigen die Benzinpreise über die Schmerzgrenze von 1,30 Euro je Liter. Der ehemalige Chefvolkswirt der HypoVereinsbank, Dr. Martin Hüfner, nimmt Stellung zum aktuellen "Ölbonanza".
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