ONLINEBANKING UND ECOMMERCE

Onlinebanking & eCommerce

Fast 26 Millionen Deutsche nutzen mittlerweile Onlinebanking, um ihre Finanzgeschäfte zu erledigen *. Die Vorteile liegen auf der Hand: Am Bankschalter Schlange stehen ist passé und die Öffnungszeiten von Bankfilialen werden irrelevant. Aller Bequemlichkeit zum Trotz haben 28 Prozent der Internetnutzer aus Sicherheitsgründen dennoch Bedenken, auf Onlinebanking umzusteigen *. Dabei können mit den richtigen Sicherheitsvorkehrungen viele Risiken ausgeschlossen werden.

Was ist Online-Banking überhaupt?

Online-Banking bezeichnet das Abwickeln von Bankgeschäften über das Internet. Dazu gehört der klassische Zahlungsverkehr, wie Überweisungen oder das Einrichten von Daueraufträgen. Aber auch die Verwaltung mehrerer Konten und der Abschluss von Wertpapiergeschäften sowie die Depotverwaltung sind online möglich. Der Zugang zum Onlineportal einer Bank ist durch einen Benutzernamen sowie eine persönliche PIN gesichert. Zusätzliche Sicherheit schafft die iTAN-Liste, von der jeweils eine bestimmte Transaktionsnummer für jeden Geschäftsvorgang eingegeben werden muss, bevor die Bank den Auftrag ausführt. Beim mobileTAN-Verfahren entfällt diese Liste, der Kunde erhält stattdessen eine mobileTAN per SMS auf sein Mobiltelefon.

Vom Online- zum Mobile-Banking

Vom Online- zum Mobile-Banking

Mobile-Banking ist dem Online-Banking sehr ähnlich, jedoch erfolgt die Auftragsvergabe über mobile Endgeräte wie Smartphones und nicht über den Computer. Einige Banken bieten für diese Geräte spezielle Apps (Applications) an, die meist kostenlos heruntergeladen und genutzt werden können. So lassen sich Bankgeschäfte von unterwegs erledigen, was die Mobilität und Flexibilität der Kunden erhöht. Nicht alle Bankgeschäfte können im Mobile-Banking erledigt werden – Girokontoverfügungen sowie aktuelle Depotabfragen sind jedoch möglich. Die Sicherheitsstandards sind vergleichbar mit denen des Online-Bankings.

Einige Banken bieten inzwischen einen SMS-Service, der in Echtzeit über Kontobewegungen oder Kreditkartenabbuchungen informiert. So lässt sich einfach der Überblick behalten. Darüber hinaus deckt die Benachrichtigung eventuellen Missbrauch mit einer gestohlenen Kreditkarte sofort auf.

Online Shopping – meist eine sichere Sache

Rund 27 Millionen Deutsche haben schon einmal bei eBay und Co. eingekauft – dieser so genannte eCommerce ist weiterhin auf dem Vormarsch. Längst sind es nicht mehr nur Bücher, die über das Internet gekauft werden: Den größten Anteil haben inzwischen Freizeit- und Hobbyartikel sowie Kleidung und Schmuck *. Bezahlt wird dabei meist per Kreditkarte, Überweisung, auf Rechnung oder über Online-Bezahlsysteme.

Wer Online einkauft und über eine Kreditkarte verfügt, kann sich bei MastercardSecure und Verified by VISA registrieren und seine Käufe künftig sicherer abwickeln. Beides sind Online-Bezahlsysteme, die von zunehmend mehr Händlern akzeptiert werden und direkt beim Bezahlvorgang im Internet die Eingabe eines selbst festgelegten Passwortes erfordern.

Tipps für mehr Sicherheit bei Online-Geschäften

Um beim Online Shopping und Online-Banking vor Betrug und schwarzen Schafen sicher zu sein, gibt es Sicherheitsregeln, die jeder Benutzer kennen sollte:

Seriöse Händler geben auf der Webseite Name, Adresse und Telefonnummer an und haben umfangreiche und gut einsehbare AGBs und Datenschutzbestimmungen. Eine gute Hilfe sind auch Gütesiegel, z.B. das „S@fer-Shopping“-Siegel vom TÜV oder das „Trusted-Shops-Guarantee“-Zertifikat.

Online-Geschäfte sollten nicht an öffentlichen Computern, z.B. in Internetcafés getätigt werden.

Die technischen Sicherheitsvorkehrungen sollten immer auf dem neuesten Stand sein:    

  • Immer ein aktuelles Virenprogramm verwenden.
  • Eine Firewall installieren.
  • Aktuelle Betriebssystem- und Browser-Versionen verwenden.
  • Regelmäßige System- und Softwareupdates durchführen.


Vorsicht vor „Phishing“-Attacken: Phishing ist der Versuch, über gefälschte SMS, E-Mails oder Internet-Adressen an die Daten eines Internetnutzers zu kommen.

  • Seriöse Banken fragen ihre Kunden niemals per E-Mail oder Telefon nach Legitimationsdaten zum Online-Banking oder Kreditkarten-Daten.
  • Forderungen von Unternehmen nach der Eingabe persönlicher Daten im Web immer kritisch hinterfragen.
  • Keine E-Mail-Anhänge von unbekannten Absendern öffnen.
  • Webadresse (URL) der Bank immer manuell eingeben, keine Links verwenden.


Ein sensibler Umgang mit Passwörtern und TANs ist essentiell:

  • Wer kann, lernt seine PIN am besten auswendig. TAN-Listen sorgfältig – und niemals am selben Ort wie die PIN – aufbewahren.
  • Niemals an Dritte weitergeben.
  • Sichere Passwörter verwenden: Am besten ist ein Mix aus Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen und Symbolen. Möglichst sollten keine Namen und nicht dasselbe Passwort wie für E-Mail-Accounts und soziale Netzwerke verwendet werden.

* Quelle: Bitkom 2010

Webinare und Videoberatung bequem von zu Hause

Das moderne Internet-Zeitalter ermöglicht Ihnen nicht nur Online-Banking: Nutzen Sie auch das Online-Beratungsangebot der HypoVereinsbank und besuchen Sie unsere Webinare. Hier erfahren Sie viel Wissenswertes über wichtige Themen der Finanzwelt. Unsere Finanzprofis in der Videoberatung helfen Ihnen gerne weiter, wenn es um Ihre finanzielle Zukunft geht.