DIE GRUNDLAGE: DAS GIROKONTO

Das Girokonto

Eine Grundvoraussetzung für alle Bankgeschäfte ist das Girokonto (auch Kontokorrentkonto genannt). Mithilfe dieses Kontos kann der Kunde jederzeit über sein Guthaben verfügen und den täglichen Zahlungsverkehr bargeldlos abwickeln. So wird beispielsweise die Handyrechnung per Lastschrift abgebucht, die Miete per Dauerauftrag überwiesen und das Gehalt gutgeschrieben.

Kann der Kontoinhaber einen regelmäßigen Zahlungseingang, etwa den monatlichen Lohn, nachweisen, erhält er meist einen Dispokredit (Dispositionskredit), oft bis zur Höhe des dreifachen monatlichen Zahlungseingangs. In diesem Umfang ist es dann möglich, das Konto zu überziehen. Der Preis dafür ist allerdings recht hoch – mit teilweise deutlich über zehn Prozent Sollzinsen. Deshalb sollte ein Dispo nur zum Überbrücken von kurzfristigen Liquiditätsengpässen in Anspruch genommen werden. 

Die Einrichtung eines Girokontos ist für jedermann möglich, Minderjährige benötigen die Einverständniserklärung der gesetzlichen Vertreter. Für Schüler, Studenten und Auszubildende fallen meist keine Kontoführungspreise an.

Für Bargeldverfügungen an Geldautomaten fremder, also nicht kontoführender Institute, können Preise in unterschiedlicher Höhe anfallen. Viele Banken haben sich jedoch zusammengeschlossen, beispielsweise die „Cash Group“, und die Verfügungen ihrer jeweiligen Kunden kostenfrei gestellt.

Das Girokonto - Vorteile und Nachteile

CLEVERES SPAREN

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